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Präsentation

Im Zuge der engen Kontakte und gemeinsamen Forschungsprojekte der Gründungsdirektoren Pedro Barceló und J.J. Ferrer wurde 1999 die europäische Forschungsgruppe "Potestas" als institutioneller Rahmen an den Universitäten Potsdam und Castellón gegründet.


Heute ist "Potestas" eine etablierte Forschungsgruppe, die sich aus Fachvertretern der Alten Geschichte, der Mittelalterlichen Geschichte sowie der Kunstgeschichte der Universitäten Jaume I de Castellón (Spanien) und Potsdam (Deutschland) zusammensetzt. Hinzu kommen als assoziierte Mitglieder all jene Wissenschaftler, die auf den jährlichen Kolloquien referieren.

Das Hauptcharakteristikum der Gruppe ist ohne Zweifel ihre historisch-interdisziplinäre Ausrichtung. Diese erlaubt es, in den wissenschaftlichen Diskussionen die unterschiedlichen Positionen aus sowohl dokumentarischer (sprachlich – textbasiert) als auch plastischer (plastisch – bildlich) Perspektive eingehend zu erörtern.

Die Gruppe trifft sich zweimal im Jahr, je einmal in Potsdam und Castellón. Während beim ersten Treffen in Klausur die organisatorischen und funktionalen Angelegenheiten besprochen werden, kommen die Mitglieder beim zweiten Treffen für eine öffentliche Tagung zusammen. Mit dem fachlichen Diskurs etablierte Fachwissenschaftler, den wissenschaftlichen Nachwuchs und eine allgemeine Öffentlichkeit gleichermaßen anzusprechen, ist Anliegen von "Potestas".

So entstehen also die jährlichen Tagungen, zu denen Forscher zahlreicher Fachrichtungen und mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Biographien anreisen. Die Forschungsgruppe ist bewußt offen und international angelegt, so daß Kollegen aus Spanien, Deutschland, Europa und darüber hinaus teilnehmen.

Unter einer Vielzahl von je spezifischen Themenstellungen geht es den Mitgliedern der Forschungsgruppe "Potestas" dabei stets um eines: Die Analyse unterschiedlichster Konfigurationen und Darstellungen der Macht, die sich historisch immer mit der Religion und der Monarchie zu verbinden gewußt hat, mit dem Ziel, sich letztlich über Kulturkreise, Sprachen und Zeiten hinweg über die gemeinsamen sozialen Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens klar zu werden.

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